• AWR

Automatische Wasserzuführungs Regulierung - AWR

Bei einem Löscheinsatz wird in der Regel zunächst das Löschwasser aus dem Löschwassertank entnommen. Um die Pumpe mit Wasser aus dem Tank zu versorgen, muss zunächst das Absperrventil von Hand geöffnet werden. Das Wasser kann jetzt durch die Rückschlagklappe und das Absperrventil zur Pumpe strömen. Nach dem Aufbau einer Wasserversorgung an der Einsatzstelle erfolgt die Einspeisung des Wassers über die B-Festkupplung. Bei einem Überdruck von ca. 0,7 bar öffnet das federbelastete Rückschlagventil und die Pumpe wird mit Wasser durch den AWR B-Anschluss versorgt. Die Rückschlagklappe verhindert, dass das eingespeiste Wasser in den Wassertank gelangen kann. Fällt der Druck in der Speiseleitung unter ca. 0,7 bar ab, erhält die Pumpe das Wasser wieder aus dem Wassertank.

Vorteile

  1. Bei diesem System ist es möglich, während des Saugvorgangs aus dem Wassertank eine Zuführungsleitung vom Hydranten oder anderen Pumpen über eine B-Kupplung anzuschließen. Sobald diese Zuführungsleitung unter Druck steht (also Wasser zugeführt wird), wird die Entnahme von Wasser aus dem Wassertank automatisch unterbrochen. Ein Umschalten ist nicht erforderlich.

  2. Schmutz- und schlammhaltiges Löschwasser (z.B. bei Wasserentnahme aus Löschteichen) gelangt nicht in den Wassertank.

  3. Gegenüber der Wasserzufuhr zur Pumpe über ein Übergangsstück A-B oder ein Sammelstück hat die Einspeisung über die AWR den Vorteil, dass es bei Unterbrechung in der Wasserzufuhr nicht gleichzeitig zu einer Unterbrechung des Löscheinsatzes kommt, da das Löschwasser dann wieder dem Tank entnommen wird. Ferner besteht die Gefahr des „Leersaugens“ der Zuführungsleitung nicht.

  4. Der Einspeisedruck in die AWR darf 16 bar betragen (zul. Betriebsdruck für B-Schläuche).

Anfrage stellen

Kontakt

Ansprechpartner

Finden Sie einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe.
Bitte geben Sie Ihre PLZ ein.