DECENNIUM
VARUS X
VARUS X ist die nächste Entwicklungsstufe des VARUS.
Im Fokus stehen Sichtbarkeit, Beleuchtung, Bedienung, Sicherheit und technische Ausstattung.
VARUS X ist keine Abkehr vom bestehenden Konzept, sondern dessen nächste logische Stufe. Die Weiterentwicklung konzentriert sich auf Bereiche, die im Einsatz unmittelbar relevant sind: Sichtbarkeit, Beleuchtung, Bedienung, Sicherheit und technische Ausstattung.
Neue Lichtlösungen, überarbeitete Details im Mannschaftsraum und Geräteraum, eine kompakte Lichtmastbrücke und zusätzliche Sicherheitsfunktionen zeigen, wie konsequent VARUS X an den entscheidenden Punkten weitergedacht wurde.
Fahrgestell-zum-VARUS X
Der Startpunkt des HLF 20.
Wo der Aufbau beginnt
Am Anfang steht das Fahrgestell. Es trifft auf dem Betriebsgelände ein und bildet die Basis für das spätere HLF 20. Parallel dazu läuft die konstruktive Vorbereitung: Am CAD-Modell werden Aufbau, Bauteile und Schnittstellen geplant, bevor aus den digitalen Daten reale Komponenten entstehen.
Der Clip zeigt die ersten handwerklichen und technischen Schritte in der Fertigung. Metallteile werden geschnitten, gekantet und bearbeitet. Schweißroboter und manuelle Schweißarbeiten bringen die Struktur in Form. Nach dem Glasperlenstrahlen folgt ein wichtiger Moment: die erste Probemontage des Rahmens auf dem Fahrgestell. Hier zeigt sich, ob Planung, Fertigung und Chassis präzise zusammenpassen.
Der Aufbau nimmt Form an
Vom Rohbau zum Fahrzeugaufbau
Im zweiten Clip wird aus der vorbereiteten Struktur ein sichtbarer Fahrzeugaufbau. Kabel werden gezogen, Bleche und technische Komponenten vorbereitet, der Tank und weitere Bauteile finden ihren Platz. Danach folgt die Lackierung. Aus Rohbau und Einzelteilen wird Stück für Stück ein Aufbau in Schlingmann-Rot.
Anschließend beginnt die äußere und innere Endmontage. Auszüge, Schienen, Schalter und Zusatztechnik werden eingesetzt. Auch die Gruppenkabine wird weiter ausgebaut und mit dem Fahrzeug verbunden. Der zentrale Moment dieses Abschnitts ist die Hochzeit: Aufbau und Chassis kommen zusammen. Aus zwei großen Baugruppen wird jetzt erkennbar ein HLF 20.
Die letzten Schritte zum fertigen HLF 20
Die Weiterentwicklung wird sichtbar.
Im dritten Clip geht es um die letzten Schritte bis zum fertigen Fahrzeug. Der Innenausbau des Aufbaus wird abgeschlossen. Regalsysteme werden eingeschoben, Verschlüsse und Beschriftungen ergänzt, Geräteräume nehmen ihre finale Struktur an.
Danach folgen Tests und Prüfungen. Techniker kontrollieren Funktionen, Messwerte, Pumpentechnik und Beleuchtung. Anschließend wird das Fahrzeug beladen: Gerätekästen und Ausrüstung werden eingesetzt und passgenau verstaut. Zum Schluss kommen die sichtbaren Details: Polieren, Bekleben, letzte Kontrollen. Wenn der Rollladen schließt und das Fahrzeug aus der Fertigung fährt, ist aus dem Fahrgestell ein fertiges HLF 20 geworden.
SICHTBAR WEITERGEDACHT
VARUS X entsteht nicht durch einen radikalen Bruch, sondern durch konsequente Weiterentwicklung. Nach dem Blick in die Entstehung wird sichtbar, welche technischen Details neu gedacht wurden und wie sie das Fahrzeug im Einsatz verbessern. Beleuchtung, Absicherung, Bedienung und Sicherheit greifen dabei als System ineinander.
Sichtbarkeit und Absicherung
VARUS X verbessert die Wahrnehmbarkeit des Fahrzeugs an mehreren Stellen. Neue Signalelemente am Heck, eine automatische Anpassung an die Lichtverhältnisse und zusätzliche Optionen für die seitliche Absicherung sorgen dafür, dass das Fahrzeug im Einsatzumfeld klarer sichtbar bleibt.
Neue Eckblitzleuchten am Heck
Die neuen Eckblitzleuchten am Heck verbessern die Sichtbarkeit von VARUS X im rückwärtigen Bereich. Gerade bei Einsätzen im Verkehrsraum, an Kreuzungen oder bei schlechter Witterung ist die frühzeitige Wahrnehmung des Fahrzeugs entscheidend. Die zusätzliche Signalwirkung unterstützt die Absicherung der Einsatzstelle.
Seitliches Blaulichtband
Optional kann VARUS X um ein seitliches Blaulichtband entlang des Aufbaus erweitert werden. Dadurch wird das Fahrzeug auch aus seitlichen Blickwinkeln noch besser sichtbar. Besonders bei quer stehendem Fahrzeug entsteht so zusätzliche Wahrnehmbarkeit.
Heckabsicherung mit maximaler Warnwirkung
Die Heckabsicherung mit 6 leistungsstarken und doppelreihigen LED-Blitzern verstärkt die Warnwirkung im rückwärtigen Bereich des Fahrzeugs. Sie unterstützt die Absicherung bei Einsätzen im fließenden Verkehr und an unübersichtlichen Einsatzstellen. Durch die maximal an die Außenkanten des Fahrzeugs gezogenen Blitzleuchten ist der VARUS X deutlich von hinten wahrnehmbar – auch bei teilweiser Verdeckung des Fahrzeughecks.
Umfeld- und Geräteraumbeleuchtung
Bei VARUS X wurde die Beleuchtung außen und in den Geräteräumen gezielt weiterentwickelt. Neue Lichtbänder mit höherer Lichtleistung verbessern die Ausleuchtung rund um das Fahrzeug und in den Arbeitsbereichen. So entsteht mehr Übersicht, wenn Material entnommen, vorbereitet oder direkt am Fahrzeug gearbeitet wird.
Optimierte Umfeldbeleuchtung
Die optimierte Umfeldbeleuchtung verbessert die Ausleuchtung rund um VARUS X. Einsatzkräfte erhalten dadurch mehr Sicht in den unmittelbaren Arbeitsbereichen am Fahrzeug. Gerade bei Dunkelheit, schlechter Witterung oder unübersichtlichen Einsatzstellen unterstützt das eine sichere und klare Orientierung.
Umfeldbeleuchtung mit doppelter Lichtleistung
Die Umfeldbeleuchtung kann mit doppelter Lichtleistung ausgeführt werden. Dadurch werden auch weiter vom Fahrzeug entfernte Arbeitsbereiche stärker und gleichmäßiger ausgeleuchtet. Das verbessert nicht nur die Übersicht, wenn Material entnommen, vorbereitet oder neben dem Fahrzeug gearbeitet wird, sondern sorgt auch für eine schnelle Ausleuchtung des entfernteren Fahrzeugumfelds.
Optimierte Innenbeleuchtung der Geräteräume
Die optimierte Innenbeleuchtung verbessert die Sicht in den einzelnen Geräteräumen. Beladung, Verriegelungen und technische Komponenten werden klarer erkennbar. Das erleichtert die Orientierung am Fahrzeug und unterstützt eine schnelle, sichere Entnahme im Einsatzablauf.
Mannschaftsraum
Auch im Mannschaftsraum wurde VARUS X gezielt weiterentwickelt. Die neue Beleuchtung verbessert die Orientierung im Fahrzeug und macht zentrale Bereiche besser sichtbar. Ergänzt wird das durch funktionale Details wie den neuen Türgriff mit Auffindbeleuchtung, der die Bedienung am Fahrzeug zusätzlich erleichtert.
Neue Innenbeleuchtung im Mannschaftsraum
Die neue Innenbeleuchtung verbessert die Ausleuchtung im Mannschaftsraum von VARUS X. Sitzplätze, Einstiegsbereiche und zentrale Bewegungsflächen werden klarer sichtbar. Dadurch entsteht mehr Orientierung im Fahrzeug, besonders bei Dunkelheit, Zeitdruck oder wechselnden Einsatzbedingungen.
Fußraum- und Sitzbankbeleuchtung
Die Fußraum- und Sitzbankbeleuchtung verbessert die Orientierung in den unteren Bereichen des Mannschaftsraums. Einschübe unter den Sitzbänken und Bewegungsbereiche werden besser wahrnehmbar. Das unterstützt eine sichere Nutzung des Innenraums, besonders bei schlechten Lichtverhältnissen.
Neugestalteter Türgriff
Der neugestaltete Türgriff an den Mannschaftsraumtüren ist als funktionales Detail in die Weiterentwicklung von VARUS X eingebunden. Dank auffälliger Lackierung und ergonomischer Gestaltung sorgt er für einen sicheren Einstieg in die Kabine. Gerade im Einsatz zählt, dass zentrale Haltegriffe schnell gefunden und sicher genutzt werden können.
Türöffner mit Auffindbeleuchtung
Die Auffindbeleuchtung macht den Türöffner besser sichtbar. Das erleichtert die Orientierung im Fahrzeug, besonders bei Dunkelheit . Der Ausstieg wird dadurch schneller erfassbar und die Bedienung am Fahrzeug klarer.
Bedienung, Stauraum und Wartung
VARUS X entwickelt auch die funktionalen Details weiter, die im Einsatzalltag oft den Unterschied machen. Im Fokus stehen eine klare Bedienung, sichere Entnahme und durchdachte Stauraumlösungen. So werden Ausrüstung und Komponenten besser zugänglich und die Abläufe am Fahrzeug nachvollziehbarer.
PA in Fahrtrichtung: Kompatibel mit 9-Liter-Flaschen
Die PA-Aufnahme in Fahrtrichtung ist nun auch mit 9-Liter-Flaschen kompatibel. Damit erweitert VARUS X die Einsatzmöglichkeiten im Bereich Atemschutz und schafft mehr Flexibilität bei der Beladung. Unterschiedliche Anforderungen der Feuerwehren lassen sich dadurch besser berücksichtigen.
Traversenkasten mit Barlockgriff
Der Traversenkasten wird mit Barlockgriff umgesetzt. Das sorgt für eine robuste, klare und gut bedienbare Griff- und Verschlusslösung. Gerade bei häufiger Nutzung, Handschuhen oder Zeitdruck ist eine eindeutige Handhabung wichtig für einen sicheren und schnellen Zugriff.
Elektrische Kipppumpe für die Mannschaftskabine
Optional kann VARUS X mit einer elektrischen Kipppumpe für die Mannschaftskabine ausgestattet werden. Sie ersetzt die bisherige manuelle Kipppumpe und erleichtert den Zugang zum Fahrzeugmotor und -getriebe bei Wartungs- und Servicearbeiten. Damit wird die technische Zugänglichkeit verbessert und der Aufwand im Servicefall reduziert.
Einsatztechnik
VARUS X entwickelt auch zentrale technische Komponenten weiter. Im Fokus stehen eine leistungsfähige Ausleuchtung der Einsatzstelle, kompaktere Bauteile, weniger Wartungsaufwand und zusätzliche Funktionen für den praktischen Einsatz.
Neuentwickelte Lichtmastbrücke
Die neuentwickelte Lichtmastbrücke ist ein zentraler Bestandteil der technischen Weiterentwicklung von VARUS X. Sie wurde kompakt in das Fahrzeugkonzept integriert und unterstützt die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Dadurch wird der Lichtmast funktional weiterentwickelt, ohne unnötig Raum am Fahrzeug zu beanspruchen.
Leistungsstark, kompakt, wartungsfrei
Die neue Lichtmastbrücke verbindet hohe Leistung mit kompakter Bauweise und wartungsfreier Ausführung. Einsatzstellen können zuverlässig ausgeleuchtet werden, ohne zusätzlichen Aufwand im laufenden Betrieb zu erzeugen. Das macht die Lösung leistungsfähig und zugleich praxisnah.
Fokusfunktion für Scheinwerfer
Die Fokusfunktion ermöglicht eine gezieltere Lichtführung an der Einsatzstelle. Damit kann das Licht nicht nur breit verteilt, sondern bei Bedarf auch stärker auf bestimmte Bereiche gelenkt werden. Das ist besonders hilfreich, wenn präzise Ausleuchtung gefragt ist.
Sicherheit
VARUS X wurde auch im Bereich Sicherheit konsequent weiterentwickelt. Die geprüfte Kabinenstruktur, das Gurtsystem und die Kopfstützen greifen dabei als Gesamtsystem ineinander. So wird der Schutz der Mannschaft nicht als einzelnes Ausstattungsmerkmal verstanden, sondern als fester Bestandteil des Fahrzeugkonzepts.
Crashgetestet nach ECE-R29/3
Die Kabine des VARUS X ist nach ECE-R29/3 crashgetestet. Damit wird die Sicherheit der Kabinenstruktur nach einem anerkannten Prüfstandard bewertet. Für die Mannschaft bedeutet das: Der Schutz im Fahrzeug ist nicht nur konstruktiv mitgedacht, sondern auch durch eine entsprechende Prüfung abgesichert.
Geprüfte Gurte und Kopfstützen
Nach ECE R14 sowie ECE-R17 geprüfte Dreipunktgurte und Kopfstützen sind Teil des Sicherheitskonzepts im Mannschaftsraum. Sie müssen im Zusammenspiel mit Sitzplätzen und Kabinenstruktur funktionieren. VARUS X betrachtet Sicherheit deshalb nicht als Einzelbauteil, sondern als abgestimmtes System.
Schutz im Mannschaftsraum
Die Kopfstützen ergänzen die Sicherheitsauslegung im Mannschaftsraum. Sie tragen dazu bei, die Mannschaft im Fahrzeug besser zu schützen und sind Teil der geprüften Gesamtkonzeption. Dadurch wird Sicherheit auch an Stellen weitergedacht, die im Alltag oft selbstverständlich wirken.
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